Hinweis

12. Spieltag - 2018/19


06.04.2019

 

Königswarthaer SV - SV Rot-Weiß Bad Muskau

 

32:29

 

Die Frauenhandballmannschaft des KSV hat auch nach dem 12. Spieltag der Ostsachsenliga eine positive Bilanz zu verzeichnen. Mit 7 Siegen und 5 Niederlagen rangiert die Mannschaft auf dem 4. Tabellenplatz. Als Aufsteiger zeigt sich die KSV- Sieben auch eine Spielklasse höher der Gegnerschaft gewachsen. Im Punktspieljahr 2019 gab es bei 5 Vergleichen nur eine Niederlage. Am vergangenen Wochenende siegte der KSV in „eigener Halle“ (Radibor) gegen den Tabellenletzten Bad Muskau. Eine temposcharfe Partie mit vielen Torabschlüssen führte letztendlich zu dieser torreichen Begegnung. Der KSV fand gut in die Partie und führte mit dem ersten Angriff durch F. Saager mit 1:0. Nach dem Ausgleichstreffer ging der KSV erneut in Führung (S. Scholz und erneut F. Saager) und gab diese bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab. In der Anfangsphase konnten die Gäste, bei denen die ehemalige KSV- Nachwuchsspielerin Luise Schimank in Diensten steht, das Spielgeschehen noch recht offen gestalten und blieben bis zum 6:5 für den KSV immer in Schlagdistanz. Dann wurde die KSV- Sieben im Angriff deutlich durchschlagskräftiger und effektiver. Drei Tore in Folge bis zum 9:5 und nach den Gegentoren zum 9:7 noch einmal zum zwischenzeitlichen 12:7 brachten den KSV klar in Vorhand. Dank einer treffsicheren A. Pradel, die allein in der ersten Halbzeit 7 ihrer insgesamt 12 Tore erzielte. Für den am Ende deutlichen Halbzeitstand von 17:11 sorgten weiterhin V. Müller (2), L. Zschiesche (2) sowie M. Jokusch (2/1). Eine tadelsfreie Wurfeffektivität vom Siebenmeterpunkt, 4 von 4, gehörte ebenso zu dieser positiven Zwischenbilanz.

Im zweiten Durchgang beherrschte die KSV- Sieben den Gegner und führte beim Stand von 23:16 erstmals und beim 27:20 letztmals mit sieben Toren Differenz. Trainerin M. Scholz wechselte in dieser Phase des Spiels kräftig durch und gab auch den Nachwuchstalenten L. Fiebig und M. Gano Einsatzzeiten. Die tapferen Gäste ließen sich im weiteren Spielverlauf nicht weiter abschütteln und verringerten den Abstand wieder und waren beim 29:26 wieder auf drei Tore heran. Der KSV leistete sich gegen Ende der Partie zu viele Ballverluste und war auch in Deckung und Angriff nicht mehr konsequent genug. Nach drei Toren in Folge durch M. Jokusch (2) und A. Pradel war der KSV dennoch wieder auf sechs Tore enteilt. Aber die Gäste schlugen ihrerseits noch einmal zurück und erkämpften sich bis zum Schlusspfiff mit ebenfalls 3 Toren am Stück eine beachtenswerte 3- Tore- Niederlage. Dabei war die letzte Aktion des Spiels die spektakulärste, als Königswartha's Torfrau G. Lehnig den fünften Strafwurf der Gäste parierte, aber gegen den Nachwurf chancenlos war. Kurz davor scheiterte Bad Muskau bereits mit dem vierten Siebenmeter am Pfosten.

F.S.