Hinweis

1. Spieltag - 2015/16

1. Spieltag in der Westlausitzliga am 12.09.2015

 

Königswarthaer SV     -   HSV 1923 Pulsnitz 2.

 

24:12  (11:5)

 

Punktspielauftakt gelungen

Wie jedes Jahr fiel die Vorbereitung der KSV-Handballmannschaft der Frauen nicht besonders gut aus. Umso erstaunlicher, wie sich die Mannschaft von Trainerin M. Scholz nach der langen Pause in Spiellaune präsentierte.

Eingerahmt in das erste Tor von A. Pradel zum 1:0 und ihren dreizehnten Treffer zum 24:12-Endstand war der Punktspielauftakt der Handballfrauen des KSV gelungen. Die KSV-Sieben dominierte auch ohne optimale Saisonvorbereitung die Begegnung. Die Pulsnitzer Gäste konnten lediglich zu Beginn beider Halbzeiten das Spielgeschehen offen gestalten. Nach dem Führungstreffer des KSV fanden die Pulsnitzer Frauen besser ins Spiel und führten nach dem ersten verwandelten Strafwurf des KSV durch  J. Scholz mit zwei schnellen Toren 4:2. Mit ihrem zweiten verwandelten Siebenmeter zum 3:4 gab J. Scholz dann das Signal zum Zwischenspurt. Der KSV drehte die Partie mit 4 Toren in Folge und ließ anschließend ab Mitte der ersten Halbzeit bis zum Halbzeitpfiff nur noch ein Gegentor zu. Dank einer konzentrierten Abwehrleistung, einschließlich Torfrau S. Scholz, wurde den Pulsnitzer Gästen wenig Spielraum geboten. Die KSV-Frauen hingegen fanden mit zunehmender Spielzeit im Angriff immer bessere Lösungen zum erfolgreichen Torwurf. Neben den bereits erwähnten A. Pradel (5/1) und J. Scholz (0/2) trugen sich noch L. Fallant (2) und S. Schulze (1) in die Torschützenliste des KSV ein.

Die zweite Halbzeit begann mit der üblichen Schwächephase der KSV-Sieben. Die Pulsnitzer Frauen konnten mit drei Toren hintereinander auf 11:8 verkürzen. In der Folgezeit blieben die Gäste bis zum 14:11 auf Tuchfühlung. In dieser Phase des Spiels war es A. Pradel (2) und vor allen Dingen L. Schulze (3) zu verdanken, dass der Vorsprung nicht kleiner wurde. Beim Stand von 16:12 war erneut ein verwandelter Siebenmeter von J. Scholz die Initialzündung. Bis zum Schlusspfiff konnte der KSV sein Torpolster auf 12 Tore Differenz ausbauen und hatte das eigene Gehäuse sozusagen „zugenagelt“. Mit V. Müller konnte sich noch als sechste der acht Feldspielerinnen des KSV als Vollstreckerin auszeichnen. Auch ein Beweis für die Ausgeglichenheit im KSV-Team, auch wenn A. Pradel mit ihren 13 Toren noch herausragt. Aber ohne aufmerksame Deckungsarbeit der gesamten Mannschaft mit Ballgewinnen und schnellem Umschalten von Abwehr auf Angriff wäre das nicht umzusetzen. Glückwunsch für einen gelungenen Saisonstart.

F.S. 

 

Für den Königswarthaer SV spielten: 

Sandra Scholz, Carmen Huml, Ines Jokusch, Jana Scholz (1/3), Sophie Schulze (1), Anne Pradel (11/2), Vivien Müller (1), Katharina Mauff, Linda Fallant (2), Lysann Schulze (3)

4. Spieltag - 2015/16

4. Spieltag der Westlausitzliga am 03.10.2015

 

Königswarthaer SV  -  TBSV Neugersdorf  2.

 

20:14  (8:10)

 

 

Erster Heimsieg der Saison

Das Spiel gegen die zweite Vertretung des TBSV war über weite Strecken der Begegnung ausgeglichen. Die Führung wechselte in Halbzeit eins mehrmals hin und her.  

In der Anfangsphase konnte der KSV beim 4:2 eine 2-Tore-Führung nicht weiter ausbauen. Obwohl sich die Gäste mit zwei vergebenen Siebenmetern nicht gerade treffsicher erwiesen, gelangen ihnen später 3 Tore in Folge, um das Spiel zu drehen. Der KSV-Sieben fehlte in dieser Phase der Begegnung im Abschluss die nötige Ruhe und Abgeklärtheit. Auch den ersten Strafwurf von Jana Scholz parierte die Torhüterin aus Neugersdorf. Den Gästen hingegen gelang es immer wieder ihre Kreisspielerin in gute Wurfposition zu bringen. Das brachte die KSV-Abwehr mehrmals in Verlegenheit und sorgte so in Halbzeit eins für 5 Siebenmeter für Neugersdorf. Die Gäste konnten aber nur drei verwandeln und gingen dennoch mit einem 2-Tore-Vorsprung in die Pause. Dass der Rückstand nicht größer wurde, lag an der sehr guten Wurfeffektivität von Vivien Müller, die allein 5 der 8 Treffer des KSV in der ersten Halbzeit warf.

In den Anfangsminuten der zweiten Halbzeit war die Fehlerquote im Spielaufbau auf beiden Seiten sehr hoch. Auch die ersten Wurfversuche waren nicht erfolgreich, so dass die Partie weiterhin offen blieb. Aber mit zunehmender Spielzeit fand die KSV-Sieben immer öfter die nötigen Lücken in der Gästeabwehr. Und Carmen Huml im Tor des KSV konnte sich mehrfach auszeichnen. Kulminationspunkt im Spiel war sicherlich der 5. vergebene Strafwurf der Gäste bei einer knappen Führung des KSV mit 14:13. Auf der Gegenseite versenkte Sandra Scholz den zweiten Siebenmeter zur erstmaligen 2-Tore-Führung in Halbzeit zwei. Dem Sturmlauf der KSV-Sieben hatte Neugersdorf jetzt nichts mehr entgegen zu setzen. Tor um Tor vergrößerte der KSV seinen Vorsprung. Vor allen Dingen Sandra Scholz und nun auch Anne Pradel zeigten sich sehr treffsicher mit jeweils vier Toren. Linda Fallant und Vivien Müller mit je zwei Toren sorgten für die übrigen Tore und einen am Ende nicht gefährdeten Sieg.

                                                                                                                                              F.S.

Für den Königswarthaer SV spielten:

Carmen Huml, Sandra Scholz (5/1), Jana Scholz (1), Anne Pradel (4), Vivien Müller (7), Sophie Schulze, Linda Fallant (2), Lysann Schulze, Ramona Halpick, Josephin Grohmann 

6. Spieltag - 2015/16

6. Spieltag der Westlausitzliga am 21.11.2015

 

Königswarthaer SV - SV Obergurig

 

24:20

 

Es war eine umkämpfte Partie, in der die KSV- Sieben am Ende triumphierte. Der KSV begann erneut mit Greta Lehnig im Tor. Mit variablem Angriffsspiel fand der KSV schnell die Lücken in der Oberguriger Deckung und enteilte auf 5 Tore Differenz (9:4). Doch die Gäste kämpften sich in die Partie bis zum 9:9 zurück. Aber zur Pause führte der KSV mit 13:11.

Im zweiten Abschnitt dominierte die KSV- Sieben über weite Strecken das Spielgeschehen, versäumte es aber, den Vorsprung auszubauen. Die Gäste blieben stets auf Tuchfühlung und waren beim 21:20 kurz vor Schluss nah dran an einem Punktgewinn. Aber eine vor allen Dingen in der zweiten Halbzeit starke Greta Lehnig im Tor und Lena Zschiesche mit ihrem ersten Tor bei den Frauen sorgten für die Entscheidung (22:20). Sandra Scholz mit einem verwandelten Siebenmeter zugleich ihrem siebenten Tor im Spiel machte endgültig den Deckel drauf. Vivien Müller und Anne Pradel gehörten mit je 6 Toren zu den erfolgreichsten Werferinnen beim KSV. Die restlichen KSV- Tore steuerten Ines Jokusch (1), Lysann Schulze (1) und Jana Scholz (1/1) bei.

F.S.

5. Spieltag - 2015/16

5. Spieltag der Westlausitzliga am 14.11.2015

  

Seifhennersdorfer SV - Königswarthaer SV 

 

14:24   (9:9)

Nach der Pause souverän

Die KSV-Sieben tat sich beim Tabellenvorletzten der Westlausitzliga, dem Seifhennersdorfer SV, wieder einmal sehr schwer. Mit nur einem Punkt aus 5 Spielen hatten die Gastgeber wenig Zählbares in dieser Saison vorzuweisen. Die Mannschaft von Trainerin M. Scholz dagegen wusste in allen 5 (der Sieg gegen die zweite Vertretung aus Pulsnitz wurde ja wegen des Rückzugs bereits gestrichen) ausgetragenen Partien mit spielerischen und kämpferischen Tugenden aufzuwarten. Trotz der deutlichen Niederlagen gegen die Reserveteams aus Bischofswerda und Radeberg stimmt die Moral in der Mannschaft, denn die vielen Ausfälle durch Babypausen werden gut kompensiert. Die Nachwuchsspielerinnen Sophie Schulze und Greta Lehnig haben schon gewachsenes Selbstvertrauen gezeigt und werden das Frauenteam nun öfter verstärken. Der KSV begann dann auch mit Greta im Tor für die persönlich verhinderte Carmen Huml, Gleich zu Beginn zeigte sich die Torfrau des KSV hellwach und war ein sicherer Rückhalt. Sandra Scholz (2)  und Vivien Müller (1) sorgten dann für eine schnelle 3:0-Führung. Doch irgendwie schlich sich Sorglosigkeit ins KSV-Spiel. Durch Ungenauigkeiten und Ballverluste machte der KSV die Seifhennersdorfer Mädels stark. Die Gastgeber wirkten plötzlich befreit und fanden durch Elisabeth Hübner immer wieder Lücken in der Königswarthaer Deckung. Durch 4 verwandelte Siebenmeter und 3 Feldtore drehten die Seifhennersdorfer die Partie und führten beim 5:3 und 7:5 ihrerseits mit zwei Toren Differenz. Auch weil der KSV seine drei Siebenmeter der ersten Halbzeit nicht im Tor der Gastgeber unterbringen konnte. Aber dank einer gut aufgelegten Sandra Scholz blieb die KSV-Sieben dran. Erst gegen Ende des ersten Durchgangs vermochte sich auch die sonst so treffsichere Anne Pradel in Szene zu setzen und mit zwei Toren zumindest für den Ausgleich zu sorgen. 

Die Halbzeitpause hatte der KSV-Sieben sichtlich besser getan als den Seifhennersdorfern. Denn mit Beginn der zweiten Halbzeit übernahm der KSV die Initiative auf dem Parkett, obwohl es einige Minuten dauerte, bis sich die Überlegenheit der KSV-Sieben auch in Zahlen ausdrückte. Nach der Führung durch Vivien Müller kamen die Gastgeber nur einmal zum Ausgleichstor zum 10:10. Und plötzlich hatte auch Anne Pradel ihre Wurfeffektivität wieder gefunden und sorgte mit 6 Toren in Folge bei einem Gegentreffer der Gastgeber für eine beruhigende 5-Tore- Führung. Anne übernahm nun auch die Verantwortung beim Siebenmeter und konnte zumindest 3 ihrer 4 Strafwürfe verwandeln. Zum 8. Siebenmeter des KSV trat Jana Scholz wieder in Erscheinung und erzielte den 22. Treffer, bevor Schwester Sandra mit zwei Toren den Sieg mit 10 Toren Differenz perfekt machte. Lysann Schulze (2) und Ines Jokusch (1) vervollständigten die Torschützenliste des KSV. Ramona Halpik und Sophie Schulze kamen zwar nicht zu Torschützenehren, hatten aber mit einigen Assists und viel Spielzeit auch ihren Anteil am überzeugenden Auftritt, zumindest in der zweiten Halbzeit.

F.S.

Für den Königswarthaer SV spielten:

Greta Lehnig,

Sandra Scholz (6), Anne Pradel (6/3), Vivien Müller (4), Jana Scholz (0/1), Ines Jokusch (1), Sophie Schulze, Lysann Schulze (3), Ramona Halpik, Linda Fallant

 

 

9. Spieltag - 2015/16

9. Spieltag der Westlausitzliga am 09.01.2016

 

Königswarthaer SV - Radeberger SV II

 

27:23

 

Super Start ins Jahr 2016

 

Mit einem verdienten 27:23 - Sieg starteten die Handballdamen in die Rückrunde der Westlausitzliga.  Das erste Spiel des Jahres 2016 gegen den Radeberger Sportverein II beinhaltete alles, was das Königswarthaer Handballherz höher schlagen lässt: Einsatzbereitschaft, Tempo, vielfältiges Angriffsspiel mit erfolgreichem Torabschluss, beherztes Abwehrverhalten, Spannung bis zum Schluss, keine "Schlafphasen", mannschaftlichen Zusammenhalt, Kampfgeist und am Ende zwei Punkte auf der Habenseite.

Damit kletterte der KSV in diesem Wettbewerb auf den 2. Tabellenplatz.

I.J.