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13. Spieltag - 2015/16

13. Spieltag der Westlausitzliga am 05.03.2016

 

Königswarthaer SV – VfB 1999  Bischofswerda 2.

 

20:23 (10:9)

Heimserie gerissen

Vor Spielbeginn stellte sich einmal mehr die Frage, wer das Spiel leitet, da die angesetzten Schiedsrichter mit Abwesenheit glänzten. So musste der Anwurf um eine halbe Stunde verschoben werden. Katharina Schmiegel  und Emilia Walther  übernahmen schließlich diese brisante  Aufgabe und meisterten das sehr gut. Gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenersten hielt die KSV-Sieben das Spiel lange offen und eine Überraschung lag in der Luft. Die blieb letztendlich aus, weil der KSV in der entscheidenden Spielphase mit schwindender Kraft dem Gegner durch  Ballverluste  zu einfachen Toren verhalf. Die zweite Niederlage in Folge war auch gleichzeitig die erste Heimniederlage der Saison.  Der Punktverlust gegen das  bis dahin in allen Meisterschaftsspielen siegreiche Bischofswerdaer  Reserveteam wiegt dabei nicht so schwer, wie die Niederlage vor Wochenfrist gegen den unmittelbaren Tabellennachbar- und konkurrenten um den dritten Tabellenplatz, Neugersdorf`s Zweite.  Bis jetzt ist die Mannschaft von M. Scholz mit nur 8 Verlustpunkten  bei einem Spiel weniger als Neugersdorf aber noch  in der Vorhand. Die KSV-Sieben leistete dem bis dato ungeschlagenen Tabellenführer bis in die Schlussphase der Begegnung erbitterten Widerstand. Der KSV begann schwungvoll und dynamisch wieder mit vollem Personal und somit einer voll besetzten Bank.  Die Gäste fanden nicht wie gewohnt zu ihrem Spiel und so wechselte die Führung in Halbzeit eins mehrfach hin und her. Die KSV-Sieben bot eine beherzte Partie.  Als das Spiel gegen Ende der ersten Halbzeit durch zwei Kontertore der Gäste zu kippen drohte, nahm Trainerin M. Scholz die Auszeit. L. Schulze brachte anschließend den KSV mit zwei Toren zur Halbzeit in Führung. Die zweite Halbzeit begann der KSV mit noch mehr Selbstbewusstsein,  aber auch mit mehr Unbeherrschtheit.

Kurz nach der Pause überstand die Mannschaft dennoch eine Zeitstrafe von  S. Scholz mit nur einem Gegentor  und zog dann auf 13:10 davon. Während A. Pradel die nächste Zeitstrafe absaß, brachte eine unfaire Attacke ihrer Gegenspielerin  S. Scholz derart aus der Fassung, dass sie ebenfalls das Spiel von der Bank aus beobachten musste. Die Bischofswerdaer Spielerin kam dagegen ungeschoren davon. Das Schiedsrichtergespann hatte die Situation anders beurteilt. Die Gäste konnten zwar die doppelte Überzahl ausnutzen und zum 13:13 ausgleichen. Aber der KSV fing sich wieder und ging durch den 5. Treffer von A. Pradel erneut in Führung. Danach wechselte die Führung auf Seiten der Gäste und sie legten immer vor. Aber irgendwie ging beim KSV die Ruhe verloren, während die Gäste mit ihren erfahrenen Spielerinnen den KSV mit deutlich erhöhter körperbetonter Abwehrarbeit beeindruckten und von Fehlern des KSV profitierten. Jedoch waren auch die Gäste nicht frei von Fehlern. So blieb es ein spannendes und heiß umkämpftes Spiel. In einer hektischen Schlussphase  konnte die KSV-Sieben durch L. Fallant und V. Müller zwar zum 18:18 ausgleichen, dann zogen aber die Gäste mit drei Toren in Folge davon und  führten somit eine kleine Vorentscheidung im Spiel herbei. Vergeblich mühte sich der KSV, am Ende musste sich die Mannschaft von Trainerin M. Scholz dem Favoriten doch geschlagen geben.

F.S.

Für den Königswarthaer SV spielten:

Greta Lehnig, Carmen Huml,

Vivien Müller (4), Jana Scholz (0/3), Anne Pradel (5), Marlen Fiebig, Linda Fallant (2), Sandra Scholz (2/1), Lysann Schulze (3), Ines Jokusch, Lena Zschiesche, Ramona Halpick