Hinweis

14. Spieltag - 2015/16

14. Spieltag der Westlausitzliga am 18.03.2016

 

Königswarthaer SV – Seifhennersdorfer SV

 

19:12 (8:6)

 

Erster Sieg nach drei Niederlagen

Es ist lange her, dass die Frauen des KSV drei Spiele hintereinander nicht gewonnen haben. Das war in der Saison 2014/2015. Drei Niederlagen am Stück gab es sogar zuletzt im Jahr 2014. Während das Pokalfinale der Spielzeit 2013/14 gegen Oberlichtenau verloren wurde, konnten dann im September auch die beiden ersten Saisonspiele nicht erfolgreich bestritten werden. Nachdem es in Neugersdorf die erste Niederlage in diesem Jahr in der Westlausitzliga gab, ging auch die Heimserie nach sechs Siegen gegen die zweite Vertretung aus Bischofswerda zu Ende. Viel ärgerlicher war dagegen das Aus im Kreispokalhalbfinale  Hatte man sich doch nach dem überraschenden  Heimsieg im Punktspiel im Januar gegen das Radeberger Reserveteam den erneuten Finaleinzug zum Ziel gesetzt. Am Wochenende vor Ostern war also in der Partie gegen den Tabellenletzten Seifhennersdorf Wiedergutmachung angesagt. Das Ergebnis stimmt in diesem Fall. Die Art und Weise, wie der Sieg  gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner zu Stande kam, sollte nachdenklich stimmen. Beide Mannschaften übertrafen sich in der Anfangsphase des Spiels mit hektischen und fehlerhaften Aktionen. Lysann Schulze beendete nach 7 Minuten und 45 Sekunden mit dem 1:0 endlich die Torflaute. Die Gäste antworteten mit zwei Toren und der ersten und einzigen Führung im Spiel. Der KSV- Sieben gelang es nicht, ihre doch vorhandenen Qualitäten in durchdachten Spielzügen unter Beweis zu stellen. Erst gegen Ende der 1. Halbzeit gelang ein Zwei- Tore- Vorsprung.

Auch im zweiten Durchgang vermochte sich die Mannschaft nicht wie gewohnt in Szene zu setzen. Immer wieder gab es unnötige Ballverluste durch technische Fehler oder nicht zielstrebige Angriffsaktionen.  Mitte der zweiten Halbzeit verletzte sich eine Seifhennersdorfer Spielerin, blieb erst Minutenlang auf der Bank, um dann  gegen Ende des Spiels auf dem Parkett  durch ihre Abwehrhaltung am eigenen Kreis mehrere Konter des KSV zu verhindern wußte. Den Gästen gelang durch die Unterzahl, da sie ohne Wechselspielerin angereist waren, in der Schlußphase kein Tor mehr. Die KSV- Sieben erhöhte hingegen ihr Torkonto auf 19:12. Der am Ende deutliche Sieg verdient kein Ruhmesblatt, aber es waren  zwei wichtige Punkte im Kampf um den dritten Tabellenplatz. Denn der ärgste Widersacher, Neugersdorf 2., patzte zu Hause gegen den Tabellensiebten Lok Königsbrück.

F.S.

Für den Königswarthaer SV spielten:

Carmen Huml, Greta Lehnig, Lysann Schulze (1), Lena Zschiesche (2), Sandra Scholz (4/1), Ines Jokusch, Jana Scholz (1), Anne Pradel (7/2), Vivien Müller (1), Ramona Halpick, Katharina Mauff