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5. Spieltag - 2016/17

 

5. Spieltag der Westlausitzliga Handball am 19.11.2016

  

 VfB Bischofswerda 2. - Königswarthaer SV  18:17 (8:9)

  

Kämpferische Einstellung hat gestimmt

Die Reservebank des  KSV ist in dieser Spielzeit immer reichlich gefüllt. So kann Trainerin M. Scholz verschiedene Angriffs- und Abwehrformationen aufs Parkett führen. Dennoch führte das in Bischofswerda nicht zum Erfolg. Zum einen steigerten sich die Gastgeberinnen in der 2. Halbzeit, vor allen Dingen deren Torhüterin. Greta Lehnig auf KSV - Seite stand ihr in nichts nach und konnte sich einige Male mit guten Reflexen auszeichnen.

Der KSV begann konzentriert und führte schnell mit 2:0. Dann drehten die Gastgeberinnen das Spiel mit vier Toren in Folge. Doch Janet Kloß und Sandra Scholz glichen für den KSV wieder aus. Nach zwei Führungswechseln, für Bischofswerda zum 5:4 und den KSV zum 5:6, hatte der KSV seine beste Phase. Greta L. parierte 2 Siebenmeter, die KSV- Sieben verbesserte ihre Deckungsarbeit und hatte in Janet Kloß eine sichere Vollstreckerin im Angriff. Beim zwischenzeitlichen 5:8 und 6:9 gelang sogar eine 3- Tore- Führung. Bischofswerda erzielte jedoch kurz vor dem Halbzeitpfiff den Anschlusstreffer zum 8:9.

Mit Beginn der 2. Halbzeit hatte der KSV wiederum den besseren Start mit zwei Toren (L. Schulze, A. Pradel), so dass der alte Abstand schnell wieder hergestellt war. Leider verlor der KSV danach den Spielfaden und hatte im Angriff wenig Durchschlagskraft. Auch weil A. Pradel, Königswartha ´s beste Werferin der letzten Saison, in diesem Spiel irgendwie Ladehemmung hatte oder in der Bischofswerdaer Torhüterin ihren Meister fand.  Die Zwischenzeitliche Umstellung auf die Kreisposition brachte nicht den erhofften Erfolg. Die KSV- Sieben konnte die Gastgeberinnen selten mit durchdachten Spielzügen überraschen und haderte zudem mit einigen fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen zu Gunsten der Gastgeberinnen. Drei Siebenmeter für Bischofswerda mit dem gleichen technischen Fehler, aber erst den Dritten pfiffen die Schiris ab. Da waren die Gastgeberinnen aber schon 14:12 in Front und gaben diese Führung nicht mehr aus der Hand. Der KSV gab sich jedoch nicht auf, kämpfte verbissen bis zum Schluss. Aber mehr als der Anschlusstreffer zum 17:18 durch L. Schulze gelang nicht mehr.

F.S.

Für den Königswarthaer SV spielten: 

Greta Lehnig, Carmen Huml, Sandra Scholz (1/1), Ines Jokusch, Jana Scholz, Anne Pradel (3/1), Vivien Müller (1), Sophie Schulze, Lena Zschiesche (1), Janet Kloß (5), Lysann Schulze (4), Ramona Halpick, Katharina Mauff, Anna Schindler