Hinweis

11. Spieltag - 2016/17

11. Spieltag der Westlausitzliga am 26.03.2017

 

 Königswarthaer SV - VfB Bischofswerda 1999 II.  

21:25  (11:15)

 

Am Schluss war es noch mal richtig spannend

Den KSV-Damen scheint auf der Zielgeraden der Meisterschaft die Puste auszugehen. Beim SV Obergurig konnte eine Niederlage gerade noch so abgewendet werden. Die Heimniederlage gegen die zweite Vertretung des VfB Bischofswerda besiegelte wohl das Ende aller Titelträume. Denn der KSV hat nun wie Obergurig 7 Minuspunkte auf seinem Konto und bei noch einem ausstehenden Spiel in einer Woche gegen Seifhennersdorf nur noch theoretische Chancen. Dazu müssten erst einmal gegenüber Obergurigs positivem Torverhältnis 15 Tore aufgeholt werden, um in der  Endabrechnung vor Obergurig zu stehen, was aber angesichts des deutlichen Hinrundensieges in Seifhennersdorf mit 30:16 durchaus machbar erscheint. Dazu bedarf es aber einer Leistungssteigerung. Am kommenden Wochenende beim Spiel Bischofswerda gegen Sohland, beide mit nur 5 Minuspunkten belastet, könnte bei einem Unentschieden das bessere Torverhältnis für Sohland sprechen. Bischofswerda hat von den vier Mannschaften an der Tabellenspitze die schlechteste Tordifferenz mit nur +22, könnte aber bei einem Sieg in eigener Halle und noch einem ausstehenden Spiel gegen Seifhennersdorf das bessere Ende für sich haben. Für Spannung ist also gesorgt.

Die Niederlage gegen Bischofswerda bahnte sich in Halbzeit eins schon an. Mit Unterstützung der Anschlusskader der Oberligamannschaft setzten die Gäste nicht nur in der Offensive ihr variables Angriffsspiel um, sondern agierten auch in der Abwehr entschlossener und umsichtiger. So blieben der KSV-Sieben wenige Entfaltungsmöglichkeiten im Angriff zum erfolgreichen Torabschluss. Nichts desto trotz hielt der KSV das Spiel lange offen, obwohl die Gäste über die gesamte Spielzeit immer in Front lagen und sogar beim 6:11 aus KSV-Sicht schon mit 5 Toren enteilt waren. Der KSV kämpfte sich mit 4 Toren in Folge bis auf ein Tor Rückstand wieder heran, um gegen Ende der ersten Halbzeit erneut mit 4 Toren ins Hintertreffen zu geraten.

Dieser Trend setzte sich in der zweiten Halbzeit fort. Der KSV-Sieben gelang es nicht, sich auf weniger als 3 Tore Differenz heran zu arbeiten. Im Gegenteil, beim 17:24 schien sich eine deutliche Heimniederlage abzuzeichnen. Aber wie in Halbzeit eins gab der KSV nicht auf, erzielte 3 Tore in Folge und versöhnte somit seine treuen Zuschauer mit kämpferischem Aufbegehren.                                                                  

F.S. 

 

Für den Königswarthaer SV spielten:

Gretha Lehnig,

Anne Pradel (4), Vivien Müller (4), Lysann Schulze (4), Jana Scholz (0/1), Linda Fallant (1), Lena Zschiesche (1), Sandra Scholz (3), Fanny Saager (3), Anne Schindler, Ramona Halpick